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Entstehung und Träger des Brückenwerks

Die Mitglieder des Vereins „Die Brücke e.V.“ setzten sich für die Errichtung einer Werkstatt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Kulmbach ein. Durch ihre Initiative entstand das Brückenwerk.

Der Kulmbacher Verbund gGmbH (gemeinnützige GmbH) ist Träger der Einrichtung. Dabei handelt es sich um einen Trägerzusammenschluss der AWO Kulmbach, BRK Kulmbach, Caritas Kulmbach, Diakonie Kulmbach, Diakonie Bayreuth und Diakonie Neuendettelsau. Frau Elisabeth Weith ist ehrenamtliche Geschäftsführerin des Kulmbacher Verbundes.

Nach mehrjähriger Planungszeit nahm die Werkstatt im Januar 2012 den Betrieb auf. Die Einrichtung ist für insgesamt 30 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen konzipiert. Demnach ist das Brückenwerk eine vergleichsweise kleine Einrichtung in der Werkstätten-Landschaft.

Das Brückenwerk ist eine anerkannte Werkstatt nach § 142 SGB IX für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann.

Richard von Weizsäcker

 Aufgabe der Werkstatt

Aufgabe der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM): §136 Sozialgesetzbuch IX

Behinderte Menschen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung finden, können in eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung aufgenommen werden.

Die Werkstatt soll Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

  • Eine angemessene berufliche Bildung bieten.
  • Eine Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anbieten.
  • Ermöglichen, ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen oder wiederzugewinnen und dabei ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
  • Ein möglichst breites Angebot an Arbeitsplätzen zur Verfügung stellen und den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt fördern.